Bericht

Spiel und Spass in Serneus

Trotz Corona fuhren wir am Samstag mit 25 Kindern nach Serneus ins alljährliche Herbstlager. Nach einer regnerischen Carfahrt erreichten wir das Lagerhaus. Kaum die Koffer ausgepackt und die Betten bezogen, stärkten wir uns mit Wienerli im Teig und Pommes Frites. Mit freiem spielen vergnügten wir uns bis es aufhörte zu regnen. Danach spazierten wir an der Landquart entlang zur Sunnibergbrücke und wieder zurück. Bevor wir zu Bett gingen, wurden alle noch verpflegt sodass jeder Magen bis oben voll war.

Am Sonntagmorgen brunchten wir mit selbst gebackenem Zopf, Nutella und Konfitüre. Von Serneus aus fuhren wir mit dem Postauto bis zur Haltestelle „Monbiel-Parkplatz“. Bevor wir uns in Richtung Hängebrücke aufmachten, begrüsste uns ein süsser Laubfrosch. Zum Glück spielte das Wetter mit, sodass wir unsere Würste und Marshmallows auf den Grill legen konnten. Mit Steinmännchen bauen, Steine ins Wasser werfen und Sonnenbaden verweilten wir genüsslich den frühen Nachmittag. Um die älteren Jungs ein bisschen zu beruhigen, durften diese eine längere Route laufen

Die neue Woche begann etwas regnerisch, deshalb entschieden wir uns für ein Programm im Haus. Mit fünf Teams starteten wir ein Jöggeli-Turnier, welches uns fast den ganzen morgen beschäftigte. Nach dem Essen fand das erste High-Light statt, die Kinder durften in den Volg nebenan und Naschwaren kaufen. „CHRÖÖÖMLÄ, YEEESS!!!“

Ein neuer Tag war angebrochen und unser Drang nach draussen stieg. Mit dem Postauto fuhren wir nach Klosters-Platz und begaben uns zu Fuss Richtung Zwergenweg. Auf diesem begegneten wir unzähligen Zwergen und deren Häuschen. Mitten im Wald spielten die Kinder Zwergen-Bowling, rutschten mit einem Pneulift und beschäftigten sich mit einer Zwergen-Kugelbahn. Im Zwergendorf assen wir Aufschnitt mit Brot und Gemüse, nebenbei wurden die gekauften Süssigkeiten schnabuliert. Nach einem langen Wandertag genossen wir einen ruhigen Abend.

Ein Blick auf den Wochentag, verriet uns, dass wir schon die Mitte des Lagers erreicht hatten. Und mit einem Blick nach draussen, sahen wir Regen, Regen, Regen. Nun war basteln angesagt und nebenbei begannen wir mit unserem 1. Teil des Postenlaufs im Haus. Es wurden Ballone rasiert, Sugus geschätzt, Fakten gemerkt, Nägel gehämmert, Begriffe blind gemalt und ein Windlicht gebastelt. Dann war schon Mittagszeit und danach wurden eben diese Windlichter fertig gebastelt. Der 2. Teil des Postenlaufs wurde ins Freie verlegt, da uns der Wetterbericht eigentlich trockneres Wetter versprach, und die Kinder dadurch auch ein bisschen frische Luft bekamen. Sie durften Unihockey spielen, Becher balancieren, verschiedene Geschmäcker erraten, Seilhüpfen und Frisbee werfen. Ein gutes Nachtessen und der Film „Der kleine Nick“ krönten diesen super Tag.

Donnerstagmorgen, es war ruhig im Haus, die Kinder schliefen, wir Leiter genossen diese Zeit und bereiteten das Morgenessen vor. Heute gab es einen intellektuellen Morgen, die Kinder mussten Informationen lesen und im Kopf behalten. Dazu gab es später einen Fragebogen. Nach einem kleinen Imbiss am Mittag, machten wir uns auf den Weg nach Klosters. Leider war die Rodelbahn defekt, deshalb gingen wir Minigolf spielen, in der Hoffnung dass es den Kindern gefallen würde. Nach zwei Stunden hatten zum Glück alle ein zufriedenes Gesicht. Und weil es so schönes Wetter war, liefen wir nach Serneus hinab.

Der Freitag war unser letzter Wandertag und auch vom Wetter her der schönste. Wir beschlossen, dies nochmals auszunutzen, und machten uns auf den Weg mit Postauto und Zug nach Davos. Von dort wanderten wir über den Eichhörnliweg bis zum Schwarzsee. Dort gab es feines Brot, Aufschnitt und Gemüse. Weiter ging es danach auf dem Weg nach Klosters, wo wir das Postauto nahmen bis zum Lagerhaus. Im Haus angekommen, durften die Kinder schon mal anfangen die Koffer zu packen. Nach all der Mühe hatten sie nochmals einen Film verdient, es lief „der kleine Nick macht Ferien“.
Der letzte Tag brach an, wir mussten alles einpacken und alle Räume reinigen. Die Kinder genossen noch den Sportplatz um sich auszutoben. Danach hiess es schon bald, Koffer nehmen und auf den Car. Zurück in Seen begrüssten uns alle Eltern. Wir gaben alles ab und sagten den Kindern „ Tschüss“ und bis bald wieder im HELA 2021!!!

Fürs Leiterteam Felix und Karin